Bei der Embedded Online Conference 2026 (11.–15. Mai) hielt Luca den Workshop „Specification as Programming: How to Talk to your AI Collaborator" – darüber, wie Spezifikationen zum eigentlichen Steuerungsinstrument in der Arbeit mit KI-Coding-Assistenten werden.
Der Kerngedanke: Wer die Implementierung an eine KI delegiert, schreibt nicht länger den Code, sondern die Spezifikation – und die Spezifikation wird damit selbst zur Programmiersprache. Präzise formulierte natürliche Sprache steuert die KI so verlässlich, wie Quelltext den Compiler steuert. Der Workshop zeigte, wie man Spezifikationen scharf genug fasst, um einen KI-Kollaborateur zuverlässig zu führen, statt auf brauchbare Zufallstreffer zu hoffen.
Was die Teilnehmenden mitgenommen haben
- Spezifikationen als primäres Artefakt – nicht der Code, sondern die Spezifikation ist das, was Menschen schreiben und verantworten
- Wie man Absicht und Verhalten präzise genug beschreibt, dass eine KI sie ohne Interpretationsspielraum umsetzt
- Spec-Driven Development (SDD) als durchgängige Methode von der Idee bis zur lauffähigen Implementierung
- Typische Fehlerquellen im Umgang mit KI-Assistenten und wie Spezifikationen sie abfangen
Session-Seite und Aufzeichnung (für Konferenzteilnehmende): Specification as Programming – Embedded Online Conference 2026.

